Zahneingriffe

Zahneingriffe

Als Zahneingriffe bezeichnet man sämtliche Behandlungen, die der Oralchirurgie zugehören. In der MKG Praxisklinik Kaufbeuren arbeiten hochqualifizierte Fachärzte und Fachzahnärzte, die als Experten auf dem Gebiet der oralen Chirurgie gelten und alle Zahneingriffe mit bestem medizinischen Knowhow und unter Zuhilfenahme modernster technischer Ausrüstung durchführen.

Beschreibung

Definition

Alle operativen Eingriffe in der Mundhöhle werden unter dem Oberbegriff der Oralchirurgie verzeichnet, auf welche die MKG Praxisklinik Kaufbeuren spezialisiert ist. Zu den Zahneingriffen gehören unter anderem operative Zahnentfernungen, -freilegungen und -transplantationen, Wurzelspitzenresektionen, Zystenbehandlungen und die chirurgische Parodontologie. Des Weiteren fallen auch die Entfernung von Knoten, Geschwülsten und fraglichen Schleimhautprozessen innerhalb der Mundhöhle in das Fachgebiet der Oralchirurgie. Alle operativen Eingriffe werden in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) oder Allgemeinnarkose angeboten. Selbstverständlich erfolgen vor einer solchen Behandlung ausführliche Vorgespräche, bei denen alle Fragen und Unklarheiten beseitigt werden. Das Ziel der MKG Praxisklinik ist es, optimale Lösungen für ihre Patienten zu finden, damit diese zufrieden und gesund nach Hause gehen können. Unsere hochqualifizierten Fachärzte und Fachzahnärzte bilden sich ständig weiter und arbeiten auf dem neuesten Stand der Medizin mit modernstem Equipment, sodass ein bestmöglicher Behandlungserfolg garantiert ist.

Nachsorge

Ein operativer Zahneingriff ist zumeist mit einer Inzision (Schnitt) verbunden, bei der es nach der Behandlung zu einer lokalen Schwellung kommen kann. Diese vergrößert sich in der Regel während der ersten Tage und klingt dann nach und nach ab. Der Patient erhält nach dem Eingriff Schmerzmedikamente, damit die Wundheilung so schmerzlos wie möglich verläuft. Leichte Schmerzen sind normal, sie sollten allerdings nach drei bis fünf Tagen verschwunden sein, ansonsten muss die Wunde erneut kontrolliert werden.

Im Anschluss an einen chirurgischen Eingriff in der Mundhöhle kann es außerdem zu blutigem Speichel kommen. Das ist ganz normal und kein Grund zur Besorgnis. Um kleinere Nachblutungen zu stoppen und die Schwellung der Wunde gering zu halten, sollte diese in den ersten Tagen nach dem operativen Eingriff regelmäßig gekühlt werden. Am besten eignen sich hierfür Eisbeutel, aber auch Kühlbeutel, sogenannte Cool Packs sind sinnvoll. Diese gibt es in der Drogerie oder Apotheke zu erwerben. Wichtig ist, der Kälte-, oder Eisbeutel in ein feuchtes Tuch zu geben.

Auch nach einem Eingriff in der Mundhöhle sollten die Zähne gut mit der Zahnbürste gereinigt werden sollte. An den frischen Wunden gelingt dies häufig aber nicht gut. Daher ist die medikamentöse Reinigung in Form von Spüllösungen (Chlorhexetidin) sinnvoll.

Um eine möglichst schnelle und schmerzfreie Wundheilung nach einem Zahneingriff zu gewährleisten, sollte der Patient in den ersten zehn Tagen nach der Operation auf das Rauchen verzichten. In den ersten zwei Tagen gilt es außerdem, heiße und kalte Nahrungsmittel und Getränke zu vermeiden. Körperliche Anstrengungen wie Sport sowie Hitzeeinwirkung, zum Beispiel in der Sauna oder im Solarium, wirken sich ebenfalls unter Umständen negativ auf die Wundheilung aus, sodass sie in den ersten Tagen zu vermeiden sind.

Fragen

Kann ich nach einem Zahneingriff noch Auto fahren?

Im Normalfall ist dies möglich. Klären Sie diese Frage je nach Eingriff einfach im Vorfeld mit uns ab.

Wirkt sich ein niedriger Blutdruck auf einen operativen Zahneingriff aus?

Nein, auf die Behandlung selbst nicht. Es besteht lediglich die Möglichkeit, dass Ihnen nach oder während der Lokalanästhesie kurz schummrig wird. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge.

Wirkt sich ein hoher Blutdruck auf einen operativen Zahneingriff aus?

Ja! Hoher Blutdruck führt zu stärkeren Blutungen, im schlimmsten Fall zu Nachblutungen, das heißt zu Blutungen, die nach Abschluss der Behandlung auftreten, also zumeist dann, wenn der Patient bzw. die Patientin bereits zu Hause ist. Dies ist dann sehr lästig. Häufig hilft auf einen feuchten Tupfer für 15 Minuten zu beißen und einen Eisbeutel aufzulegen. Manchmal helfen diese Maßnahmen aber nicht, so dass Sie sich nochmals melden sollten. Dazu bekommen unsere Patienten eine Notfalltelefonnummer.

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